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Mond und Beauty

Mond und Beauty

Lesen Sie hier, wie Sie die Kräfte des Erdtrabanten gezielt für die perfekte Schönheitspflege nutzen können!

Der Mond verursacht nicht bloß die Gezeiten, sondern beeinflusst auch Menschen, Tiere und Pflanzen. Wer seine Kräfte kennt und nutzt, bewältigt nicht nur Alltagstätigkeiten leichter, sondern kann auch viel für die Schönheit tun! Hierzu ist es lediglich notwendig, über die zwei entscheidenden Kriterien Bescheid zu wissen: die Mondphasen und die Mondstände.

Wenn der Mond die Erde innerhalb von etwa vier Wochen umkreist, strahlt ihn dabei die Sonne an. Je nach seiner Position fällt allerdings ein mehr oder weniger großer Erdschatten auf ihn. Bei Neumond bedeckt dieser Schatten den ganzen Erdtrabanten, bei zunehmendem Mond entsteht eine Sichel in Form eines gespiegelten C. Bei Vollmond entsteht gar kein Schatten und bei abnehmendem Mond hat die Sichel die Form eines C.

Zur selben Zeit zieht der Mond von der Erde aus betrachtet durch die zwölf Sternzeichen. Seine Position in einem der Tierkreiszeichen wird als Mondstand bezeichnet.

Die richtige Zeit zum Haareschneiden

Die Kräfte des Mondes können die Schönheitspflege erheblich erleichtern, wenn man sie richtig nutzt! Das fängt bereits beim Haareschneiden an – was zahlreiche Friseure mittlerweile erkannt haben und berücksichtigen! Der perfekte Zeitpunkt zum Schneiden der Haare ist dann, wenn der Erdtrabant im Löwen oder in der Jungfrau steht. Die Mondphase spielt hierbei keine Rolle. Bei ausgesprochen dünnem Haar sollte das Schneiden der Spitzen nur an Löwe-Tagen erfolgen: Das Haar wächst dann kräftiger nach!

Soll das Haar bei einer Kurzhaarfrisur nicht so rasch nachwachsen, dann empfiehlt sich das Haareschneiden bei einem Stier-, Schütze- oder Steinbockmond. Das bewahrt Sie davor, unentwegt zum Friseur gehen zu müssen.

An Fischetagen sollte man auf das Schneiden der Haare ganz verzichten, da man mehr zur Schuppenbildung neigt. Auch das Waschen und Föhnen ist bei diesem Mondstand wenig empfehlenswert. Die Haare tendieren stärker dazu, struppig und widerborstig zu werden.

Schönes Haar und kräftige Nägel

Wer sich teure Shampoos und Kuren ersparen möchte, sollte ebenfalls auf den Mond setzen! Bei zunehmendem Mond nimmt das Haar die Pflegesubstanzen am besten auf. Sehr glänzend und füllig wird das Haar wiederum, wenn Sie die Kurpackung bei Vollmond auftragen. Auch dann kann es die Wirkstoffe hervorragend aufnehmen.

Das Färben und Tönen des Haars verläuft bei Vollmond ebenfalls intensiver als sonst. Wer eine Dauerwelle möchte oder umgekehrt sein Haar entkrausen will, sollte dies an Wassermann-Tagen tun. Dasselbe gilt für das Entfernen der Farbe. Dringend abzuraten sind für diese Vorhaben hingegen Löwe-Tage, da die Mittel nicht so gut greifen!

Auch die Nagelpflege kann sehr von den Kräften des Erdtrabanten profitieren. Geschieht dies an Neumond-Tagen, so werden Nageltinkturen überflüssig! Als idealer Zeitpunkt zum Kürzen von Finger- und Fußnägeln gelten wiederum Steinbock-Tage. Die Nägel sind dann widerstandsfähiger als sonst und brechen nicht so leicht. Wer wiederum störende Hornhaut entfernen möchte, sollte das bei abnehmendem Mond in Angriff nehmen.

Seidenweiche Haut

Auch die Pflege der Haut ist im Einklang mit dem Mond einfacher. Neumond-Tage eignen sich wunderbar für Maßnahmen, die eine reinigende Wirkung erzielen sollen. So etwa können Dampfbäder diverse Schmutzstoffe besonders gründlich entfernen. Da man nicht so schmerzempfindlich ist und die Haut weniger zur Narbenbildung neigt, empfiehlt sich auch das Zupfen unerwünschter Haare. Das gilt auch für das Entfernen von Pickeln. Rötungen und Schwellungen treten nun nicht so leicht auf.

In der Phase des zunehmenden Mondes ist die Aufnahmebereitschaft der Haut für Nährstoffe wiederum besonders groß. Sämtliche Pflegepackungen oder Gesichtsmasken wirken nun besonders gut. So wird die Haut optimal mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt und im Handumdrehen samtig weich!

Tage des Vollmonds eignen sich wiederum für alle regenerierenden Maßnahmen. Wer sich nun bei einer Massage mit Duftölen entspannt, fühlt sich wie neu geboren! Will man etwas gegen die lästige Cellulite unternehmen, so sollte dies bei abnehmendem Mond geschehen. Die einschlägigen Behandlungen sind dann am effizientesten und Peelings oder Bürstenmassagen entfalten die intensivste Reinigungswirkung.

Die klassischen Wahrsagemethoden

Die klassischen Wahrsagemethoden

Astrologie

Eine der ältesten und sicherlich bekanntesten Techniken, um eine Situation zu erfassen und die Zukunftstendenzen zu eruieren, ist die Astrologie. Ihren Ursprung hat die Sterndeutung in Mesopotamien, ihren letzten Schliff erhielt sie jedoch im Europa des Mittelalters. Dieser Lehre zufolge haben die Positionen von Himmelskörpern zur Geburtszeit einen markanten Einfluss auf den Charakter und das Schicksal einer Person. Eine Skizze dieser Konstellationen wird als Horoskop bezeichnet: Übersetzt heißt das nichts anderes als „Stundenschau“.

Der wichtigste Faktor eines Horoskops ist die Position der Sonne zum Zeitpunkt der Geburt in einem von zwölf Tierkreiszeichen. Daneben gibt es aber noch andere Faktoren wie etwa den Aszendenten, die ebenfalls eine gewisse Wirkung haben. Darunter ist jenes Sterneichen zu verstehen, das zum Geburtszeitpunkt am östlich vom Geburtsort liegenden Horizont aufgeht. Für ein Horoskop müssen daher Ort und Zeit der Geburt der Betroffenen stets bekannt sein.

Kartenlegen

Eine nicht minder populäre Methode, um einen Blick in Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft zu werfen, ist die Kartomantie. Beim Kartenlegen, wie es häufiger genannt wird, werden Aufschlag- oder Wahrsagekarten nach bestimmten Vorgaben aufgelegt. Die Kombination aus deren Grundbedeutung und deren Positionen zueinander ergibt die entscheidenden Aussagen.

Den höchsten Bekanntheitsgrad unter den Aufschlagkarten haben sicherlich die Tarotkarten. Diese im Mittelalter in Italien entstandenen Karten sind den meisten Leuten bekannt – auch, wenn sie keine Freunde der Kartomantie sind. Die Anhänger des Kartenlegens sind hingegen auch mit Kipperkarten, Zigeunerkarten und Leidingkarten vertraut. Es gibt sogar Kartenleger und Kartenlegerinnen, die auf Skatkarten schwören.

Wahrsagen

Streng genommen ist das Kartenlegen nur eine von vielen Formen der Mantik, wie das Wahrsagen auch genannt wird. Darunter ist die Fähigkeit zu verstehen, Situationen mithilfe bestimmter Utensilien zu erfassen. Diese Hilfsmittel können selbst gewisse Informationen liefern, bisweilen aber auch bloß zur Förderung der Konzentration dienen.

Schon in der Antike entwickelte sich aus unterschiedlichen Orakeln eine ganze Reihe von Wahrsagetechniken. Ursprünglich beobachtete man den Vogelflug oder las in den Eingeweiden von Tieren. In unseren Tagen haben neben den Karten vor allem das Pendel und das Handlesen die weiteste Verbreitung.

Hellsehen

Während beim Wahrsagen stets Hilfsmittel herangezogen werden, kommt man beim Hellsehen völlig ohne diese aus. Da Hellseherinnen und Hellseher dies ohne ihre fünf Sinne bewerkstelligen, ist nicht selten von einem „sechsten Sinn“ die Rede. Obwohl diese erstaunliche Gabe von der Wissenschaft angezweifelt wird, gab es immer wieder überraschende Erfolge. Spezielle Medien haben bis heute nicht nur die Polizei unterstützt, sondern sollen auch seit Langem für die diversen Geheimdienste tätig sein!

Chinesisches Horoskop 2019

Chinesisches Jahreshoroskop 2019

Im chinesischen Kalender beginnt am 5. Februar ein neues Jahr: Erfahren Sie hier, worauf wir uns während der Herrschaft des Erd-Schweins einstellen müssen!

Mit mordsmäßigem Getöse und grellbunten Feuerwerken heißt man am 5. Februar 2019 in weiten Teilen des Fernen Ostens das neue Jahr willkommen. Dem traditionellen chinesischen Kalender zufolge erfolgt der Jahreswechsel nicht am 1. Januar. Er fällt stets auf den zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende.

Die Legende will es, dass dieser uralte Kalender auf Buddha zurückgeht. Dort heißt es, er habe einmal ein Festmahl für alle Tiere ausgerichtet, doch lediglich zwölf von ihnen sollen erschienen sein. Das machte Buddha zwar traurig, aber den zwölf treuen Tieren war es so dankbar, dass er sie reich beschenkte. Der Lohn für ihre Loyalität bestand darin, dass sie fürderhin abwechselnd über je ein Jahr herrschen konnten. Und nicht nur das: Sie durften dem jeweiligen Jahr auch ihre typischen Eigenschaften verleihen. Im alten Kalender beginnt an diesem 5. Februar jedenfalls das Jahr 4717. Es dauert bis zum 24. Januar 2020 und wird vom Erd-Schwein beherrscht.

Die zwölf getreuen Tiere bestimmen aber nicht nur den chinesischen Kalender, sondern stellen auch die Sternzeichen des chinesischen Horoskops dar. Während ein Tierkreiszeichen im westlichen Horoskop nur etwa einen Monat beherrscht, regieren sie ein ganzes Jahr lang. Das chinesische Horoskop kennt auch nicht vier, sondern fünft Elemente, die ebenfalls eine Rolle spielen. Erde, Feuer, Wasser, aber auch Holz und Metall werden jedoch keinem konkreten Sternzeichen zugeordnet. Auch sie wechseln einander ab – in ihrem Fall in einem zweijährlichen Rhythmus. Die Elemente können die Eigenheiten eines Sternzeichens verstärken oder abschwächen.

Die Merkmale des Schweins

Das Schwein gilt als Letztes der zwölf Sternzeichen im Reigen der chinesischen Astrologie. Es gilt als ausgesprochen friedliebendes, umgängliches und entsprechend beliebtes Wesen. Leider ist es ein wenig zu naiv und gutgläubig, sodass es alles für bare Münze nimmt, was man ihm erzählt. Aufgrund dieser Eigenschaft wird es nur allzu leicht zum Opfer von unredlichen und betrügerischen Menschen. Doch auch damit kann es ganz gut leben – nachtragend ist es ohnehin nicht!

Wenn es etwas gibt, was das Schwein aufbringt, dann sind es Leute, die es scheinbar grundlos kränken oder gar demütigen. Dann kann es erstaunlich temperamentvoll werden – und weiß sich sehr wohl zu wehren. Von diesen wenigen Ausnahmen abgesehen ist es jedoch stets freundlich und gut gelaunt – und würde niemals jemandem etwas Böses tun. Das liegt nicht nur an seinem wohlwollenden Naturell, sondern auch daran, dass es Streit hasst und gern seine Ruhe hat. Das Schwein liebt ein beschauliches Dasein, damit es die angenehmen Seiten des Lebens genießen kann. Und dazu gehören nicht zuletzt köstliche Speisen und Getränke …

Da man mit dem Schwein sehr leicht auskommt, hat es für gewöhnlich einen großen Freundeskreis. Seine Vertrauten schätzen seinen Humor und seine Hilfsbereitschaft ebenso wie die Tatsache, dass es stets ein offenes Ohr hat. Es kann zwar bisweilen etwas behäbig wirken, ist aber dennoch ein aufgeschlossener Charakter. So ist es für gewöhnlich auch gut informiert, durchaus gebildet und ganz schön redegewandt.

Die Erde als Element

In diesem Jahr steht das Schwein im Zeichen des Elements Erde. Dieses macht jedes Tierkreiszeichen vernünftiger und bodenständiger. Es sorgt für ein besonders ausgeprägtes logisches, analytisches und praktisches Denken. Überlegungen wiegen mehr als das Bauchgefühl, konkrete Vorhaben mehr als Träumereien. Auch zählen traditionelle Werte mehr als moderne Innovationen. Leider geht diese Haltung oft auf Kosten der Kreativität.

Die Erde macht das Schwein beruflich ehrgeiziger und strebsamer. Mit viel Einsatz und Ausdauer verfolgt es seine Ziele. Dabei erweist es sich als beharrlicher als jene Schweine, die im Zeichen eines anderen Elements stehen. Bei seinen Vorhaben geht es zudem planvoller und strategischer vor.

Was die Interaktion mit Menschen betrifft, wird das Schwein durch die Erde ebenfalls kalkulierter in seinem Vorgehen. Es ist nicht ganz so naiv wie seine Artgenossen und verliebt sich auch nicht so schnell in den Erstbesten. Es nimmt Interessenten erst einmal unter die Lupe und prüft, ob diese seinen Ansprüchen gerecht werden. Trotz seines vorsichtigeren Verhaltens kann auch das Erd-Schwein ein ausgesprochen herzlicher Zeitgenosse sein.

Job im Jahr des Schweins

Der gegenwärtige Jahresherrscher macht uns zielstrebiger und fleißiger, als dies sonst der Fall ist. Das kommt allerdings vor allem Menschen in einem Angestelltenverhältnis zugute. Unternehmer legen zwar ebenfalls mehr Einsatz an den Tag, erreichen aber angesichts des fehlenden Konkurrenzdenkens ihre Ziele trotzdem nicht leicht.

Eine besonders große Rolle in unserem Berufsleben werden im Jahr des Erd-Schweins die Faktoren Harmonie und Stabilität spielen. Der berufliche Aufstieg ist uns nicht so wichtig. Was mehr zählt, sind ein gutes Klima im Unternehmen und ein freundschaftliches Verhältnis zu Vorgesetzten und zur Kollegenschaft. Solidarität und Kooperationsbereitschaft sind wesentlich wichtiger als Konkurrenzdenken und Durchsetzungsvermögen!

In der Businesswelt sollten wir im aktuellen Jahr allerdings vorsichtig sein, dass wir nicht zu gutgläubig und vertrauensselig sind. Vor allem allzu verlockende Schnäppchen oder allzu lukrative Investitionen sollten uns argwöhnisch machen! Und wie in jedem Jahr müssen wir natürlich auch 2019 das Kleingedruckte in Verträgen besonders genau durchlesen!

Beziehung im Jahr des Schweins

Im Jahr des Erd-Schweins sind wir kommunikativer und leutseliger als sonst. Es fällt uns generell leichter, Menschen kennenzulernen, aber auch, einen Partner oder eine Partnerin zu finden. Auf erotischer Ebene haben wir ebenfalls Grund zur Freude, denn wir genießen den Sex ebenso wie kulinarische Köstlichkeiten!

Seitensprünge bleiben dennoch die Ausnahme! Obwohl wir ein ausgeprägtes Gefühlsleben haben, hält sich die Bereitschaft für Affären in Grenzen. Das liegt vor allem daran, dass wir im Jahr des Erd-Schweins eine solide Langzeitbeziehung einem kurzfristigen Techtelmechtel allemal vorziehen!

Wir werden uns im Jahr des Schweins auch nicht so leichtfertig trennen. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall: Wir werden uns mehr bemühen, dem Partner oder der Partnerin ein schönes Leben zu ermöglichen. Das Wohlergehen unserer Liebsten liegt uns ganz besonders am Herzen und ist uns ein großes Anliegen. Auch der Familie kommt ein höherer Stellenwert zu – und damit wohl auch einem Kinderwunsch …

Wie gewinne ich die Ex zurück?

Wie gewinne ich die Ex zurück?

Pilze und Beziehungen soll man nicht aufwärmen, sagt der Volksmund. Lebensberater Volker Lorenz-Riemann lebt und arbeitet seit über zwei Jahrzehnten in Düsseldorf. Im folgenden Interview erklärt er, warum dieser Spruch nicht ganz stimmt!

Frage: Wie kamen Sie eigentlich zu Ihrem Beruf?

Antwort: Schon in meiner Kindheit wurde mit bewusst, dass ich besondere Fähigkeiten besaß, Situationen zu erkennen und Geschehnisse vorherzusehen. Als Jugendlicher las ich viel zum Thema Hellsehen und vertiefte mich in diese Materie. So konnte ich meine Gabe nicht nur besser einschätzen, sondern auch entsprechend weiterentwickeln.

Frage: Wann begannen Sie, sich für Astrologie und Kartenlegen zu interessieren?

Antwort: Es dauerte nicht lange, bis ich mich für die Sterne und die Karten zu interessieren begann. Diese Methoden halfen mir, meine medialen Fähigkeiten noch besser zur Geltung zu bringen. Zunächst praktizierte ich das nur im Freundes- und Familienkreis. Nach und nach reifte aber mein Entschluss, diese Berufung zum Beruf zu machen. Also fing ich an, als Lebensberater tätig zu sein, um anderen dabei zu helfen, ihr Dasein besser zu bewältigen.

Frage: Liebe und Partnerschaft, aber auch Trennungen und deren Folgen gelten als Ihre Spezialgebiete: warum?

Antwort: In meiner beruflichen Tätigkeit zeigte sich rasch, dass die Liebe die beherrschende Frage im Leben eines Menschen ist. Dieses Thema stand mit Abstand an erster Stelle, was die Anliegen von Ratsuchenden betraf. Dabei tauchten immer wieder drei Fragen auf: Wie gewinnt man jemanden für sich, wie bindet man jemanden an sich und wie erobert man jemanden zurück? Natürlich hatte auch ich im Laufe der Jahre einige Partnerschaften. Ich habe Frauen verlassen und wurde von ihnen verlassen. Es gelang mir aber auch, Exfreundinnen zurückzugewinnen. Und es kam sogar vor, dass ich von Expartnerinnen zurückerobert wurde. Also schien es mir nur logisch, meine Erfahrungen mit meiner medialen Gabe zu kombinieren, um Menschen behilflich zu sein!

Frage: Was kann man gegen den Trennungsschmerz tun?

Antwort: Zuerst muss man wissen, dass man zwar durchaus um den oder die Ex trauern darf. Man muss aber auch erkennen, dass man nicht in zu großes Selbstmitleid verfallen soll! Stattdessen sollte man nach einer Trennung versuchen, seine Kräfte zu mobilisieren und seine Gefühle im Zaum zu halten! Wer in die Opferrolle schlüpft, wird bald nur noch als Trantüte wahrgenommen. Das macht ihn weder für potenzielle neue Partner oder Partnerinnen noch für den Expartner oder die Expartnerin attraktiv. Wem die Decke auf den Kopf fällt, der sollte sich ablenken, indem er unter Leute geht und nicht nur der Vergangenheit nachtrauern!

Frage: Wie kann man sein Selbstwertgefühl wieder steigern?

Antwort: Man muss so rasch wie möglich aufhören, nach hinten zu sehen, sondern den Blick nach vorn richten! Alte Fotos und sentimentale Melodien, die an vermeintlich bessere Zeiten erinnern, sind da wenig hilfreich. Besser ist es, die Fotoalben im Schrank zu verstauen und fröhliche Musik zu hören, die zuversichtlich stimmt! Es kann auch nicht schaden, seinen Look zu verändern: Neue Frisur und coole Kleidung steigern das Selbstbewusstsein! Auch die Wohnung kann man umgestalten, indem man die Möbel umstellt und ein paar neue Accessoires kauft.

Frage: Was ist, wenn man sich schuldig oder wenigstens mitschuldig fühlt?

Antwort: Schuldgefühle sind hier vollkommen fehl am Platz! Trotz der Zurückweisung darf kein Zweifel bestehen, dass man ein wertvoller Mensch ist, dem es zusteht, geliebt zu werden! Oft können Gespräche im Freundeskreis hilfreich sein, um sich einmal den Kummer von der Seele zu reden. Außenstehende sind meist besser in der Lage, eine Situation objektiv zu beurteilen.

Frage: Wie verdaut man eine Trennung am schnellsten?

Antwort: Das ist eine gute Frage, denn die Aufarbeitung der Trennung ist Grundvoraussetzung für eine etwaige Rückeroberung! Natürlich ist es sinnvoll, Klarheit zu gewinnen, was die Ursache für das Aus war. Was stimmte nicht? Was führte zu Kontroversen? Gab es Missverständnisse oder waren die Streitigkeiten gerechtfertigt? Und natürlich: Wäre das alles zu verhindern gewesen? Ist das erst einmal geklärt, dann sollte man sich die Frage stellen, ob es bei einer Neuauflage der Beziehung besser funktionieren würde! Nur, wenn man das vorbehaltlos bejahen kann, sollte man eine Rückeroberung in Erwägung ziehen!

Frage: Wie viel Kontakt mit dem oder der Ex ist empfehlenswert?

Antwort: Es ist kontraproduktiv, den oder die Ex ständig unter irgendeinem Vorwand zu belästigen! Nach einer Trennung ist es am besten, einander eine gewisse Zeit lang aus dem Weg zu gehen. Das heißt: keine SMS, keine E-Mails, keine Telefonate und erst recht keine Besuche! Damit geht man dem noch immer geliebten Menschen nur auf die Nerven und erreicht genau die gegenteilige Wirkung!

Frage: Können die beiden Ex wirklich gute Freunde bleiben?

Antwort: Das ist prinzipiell schon möglich, aber nur dann, wenn beide das wollen – und nur das! Es hat keinen Sinn, wenn einer der beiden eine Freundschaft anstrebt und der andere die Wiederbelebung der Beziehung. Derjenige, der sich mit der Freundschaft begnügt, ist mit dieser Situation sicher zufrieden, der andere, der eine Rückeroberung anvisiert, wird früher oder später enttäuscht und frustriert sein …

Frage: Ab wann empfiehlt sich eine erste Kontaktaufnahme?

Antwort: Das ist natürlich individuell, aber ich würde von ein paar Wochen sprechen! Wenn alles verdaut und ein neues Selbstwertgefühl aufgebaut ist, scheint der Zeitpunkt günstig. Man sollte statt unpersönlicher E-Mails, SMS oder Chats aber ein Telefonat wählen. Dabei darf man dem oder der Ex auf keinen Fall Vorwürfe machen. Erst recht nicht sollte man ihn oder sie spüren lassen, dass man an einer Neuauflage der Beziehung interessiert ist! Ein lockerer Small Talk über das aktuelle Befinden und eine kurze Erwähnung gemeinsamer Freunde reichen völlig. Zum Schluss kann man ja noch unverbindlich vorschlagen, einander wieder einmal zu treffen …

Frage: Was passiert dann bei diesem ersten Treffen?

Antwort: Es hat keinen Sinn, die Trennung und deren Ursachen noch einmal aufzuwärmen! Das ist Schnee von gestern und führt nur zu neuen Kontroversen! Erst recht nicht sollte man sich zu einer Liebeserklärung hinreißen lassen! Das schreckt das Gegenüber nur ab! Im Zuge eines charmanten Plauderns kann man ja die Sprache auf schöne Erlebnisse in der Partnerschaft bringen. Die nostalgische Stimmung sorgt vermutlich noch immer für eine gewisse Verbundenheit. Wichtig ist es, jene Gefühle wieder zu wecken, die einst dafür sorgten, dass man zusammen war. Im besten Fall kommen dem oder der Ex vielleicht leichte Zweifel, ob die Trennung wirklich richtig war …

Frage: Wie schafft man das?

Antwort: Dazu muss man sich in sein Gegenüber hineinversetzen. Männer und Frauen gehen meist unterschiedlich an die Sache heran. Daher haben sie auch nicht dieselben Maßstäbe, um die Qualität einer Beziehung zu beurteilen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich sowohl bei Männern als auch bei Frauen die Ansprüche an eine Partnerschaft im Laufe der Zeit verändern. Und zu guter Letzt unterscheiden sich natürlich auch die individuellen Sichtweisen. Es ist wirklich nicht leicht herauszufinden, was das Subjekt der Begierde wirklich möchte …

Frage: Wie findet man das dann heraus?

Antwort: Man kann etwa die Frage einflechten, was der andere im Nachhinein an der Beziehung als besonders angenehm und als besonders unangenehm in Erinnerung hat. Was hat ihn glücklich gemacht und was gestört? Und man sollte wieder einmal ergründen, warum sich das Gegenüber damals in einen verliebt hat! Diese individuellen Faktoren verändern sich ja auch nach der Trennung nur selten. Wenn man das richtige Timing für diese Frage findet, bekommt man möglicherweise ehrlichere und aufschlussreichere Antworten als einst in der Partnerschaft! Und sind diese Kriterien erst einmal ergründet, kann man genau dort ansetzen!

Frage: Was kommt dann?

Antwort: Am besten beschließt man das erste Treffen damit, dass einen das Wiedersehen gefreut hat. So nebenbei kann man anmerken, dass man sich ja wieder einmal treffen könnte! Das darf aber weder aufdringlich noch fordernd wirken! Bestenfalls ist das Gegenüber damit einverstanden. Beim zweiten Treffen gilt es dann, mithilfe der neuen Erkenntnisse ein bisschen für jene Stimmung zu sorgen, die damals beim ersten Date herrschte. Wenn die Chemie stimmt, kann man ganz vorsichtig erste Flirtversuche starten. Und werden diese nicht abgeblockt, dann ergibt sich der weitere Verlauf des Treffens fast schon von selbst …

Frage: Wie gut sind eigentlich die Erfolgsaussichten, dass das so läuft?

Antwort: Es muss klar sein, dass man nicht jeden oder jede Ex so einfach zurückgewinnen kann! Die Chancen hängen von den individuellen Gegebenheiten ab. In manchen Partnerschaften steckte von Anfang an der Wurm, weil die Einstellungen und Interessen zu verschieden waren. In diesem Fall ist ein Neustart weder sinnvoll noch wahrscheinlich. Viele Beziehungen scheitern aber, weil im Laufe der Zeit immer wieder Hindernisse auftreten. Hat man inzwischen gelernt, diese leichter zu überwinden, so bestehen gute Aussichten. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiedervereinigung ist jedenfalls umso größer, je älter die Protagonisten sind und je länger sie zusammen waren. Gibt es keinen aktuellen Partner oder keine aktuelle Partnerin, so steigen die Chancen natürlich ebenfalls. Das konnte ich schon viele Male im Laufe meiner Tätigkeit beobachten …

Frage: Zum Abschluss noch einmal eine persönliche Frage. Sie schrieben ja regelmäßig für die Zeitschrift Astroblick, die im vergangenen Jahr eingestellt wurde. Wo sind Sie derzeit tätig?

Antwort: Mir tut es sehr leid um die Astroblick! Das war ein richtig gutes Magazin! Zum Glück habe ich rasch Ersatz gefunden! Ich arbeite nun sozusagen zweigleisig. Einerseits erstelle ich die diversen Horoskope für die verschiedenen Portale von Goastro, andererseits bin ich als Lebensberater für die Website Kartenlegen-am-Telefon.com tätig. Beides macht mir ebenfalls sehr viel Freude!