So erkennen Sie eine Lüge!

So erkennen Sie eine Lüge!

Wollen Sie nicht auch wissen, ob Ihr Gegenüber die Wahrheit sagt oder nicht? Mit ein paar einfachen Tricks kommen Sie Schwindlern auf die Schliche!

Die Lüge gehört zu unserem Alltag wie Essen, Trinken und Schlafen. Studien haben gezeigt, dass jeder Mensch mehrere Male pro Tag lügt. Das ist allerdings nicht so schlimm, wie es sich anhört. Oft zwingen uns gesellschaftliche Konventionen zum Lügen, denn wer immer die Wahrheit sagt, gilt als unhöflich. Man macht sich schließlich keine Freunde, wenn man auf die Frage, wie jemandem die neue Frisur steht, ehrlich antwortet. Und es kommt nicht gut an, wenn man die Frage des Chefs, wie einem die Arbeit gefällt, wahrheitsgetreu beantwortet …

All diese kleinen Notlügen dienen Linie dazu, niemanden vor den Kopf zu stoßen und damit ein harmonisches Miteinander zu wahren. So gesehen sind sie auch durchaus tolerierbar. Schlimmer wird es, wenn jemand etwas zu verbergen hat, weil er etwas getan hat, was andere nicht gut finden. Hier kommen wir der klassischen Lüge schon näher. Und diese Form der Unaufrichtigkeit ist selten gutzuheißen. Wie aber erkennt man, ob sein Gegenüber die Wahrheit sagt oder nicht? Ein paar Beobachtungen können hier nützlich sein!

Die Signale des Gesichts

Sehr viel lässt sich bereits erkennen, indem man einer anderen Person aufmerksam ins Gesicht sieht. Wenn sie verdächtig oft blinzelt oder den Blick abwendet, kann das ein Signal für die Unwahrheit sein. Ebenso sollte einem ein häufiger Blick nach oben zu denken geben.

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Irlandfan Xenia Taubert vertiefte sich nach einer Laufbahn als Krankenschwester in die Astrologie und das Kartenlegen mit Tarot und Bachblütendecks.

Fixiert einen sein Gegenüber hingegen besonders auffällig, so kann das darauf hindeuten, dass es genau die eben genannten Signale vermeiden möchte! Anhand dieser Mimik können Sie nicht nur feststellen, was der andere denkt. Sie können auch davon ausgehen, dass er seinen eigenen Ausführungen nicht glaubt!

Die Signale von Händen und Beinen

Ein gutes Indiz für eine Lüge ist die Tatsache, dass sich ein Mensch besonders oft an Nase, Mund oder Ohren fasst. Das ist nicht nur ein Zeichen von Unsicherheit und Nervosität. Es ist seit Jahrtausenden auch der verzweifelte Versuch, Unwahrheiten zu neutralisieren. Bedeckt jemand die Augen oder den Mund mit der ganzen Hand, dann versucht er unbewusst, die verräterischen Signale seines Körpers zu verbergen. Natürlich gilt das nur für Personen, die diese Gesten sonst nie machen …

Auch die Vergrößerung des Abstandes ist ein untrügliches Anzeichen dafür, dass sich ein Mensch unwohl fühlt und in Sicherheit bringen möchte. Das ist etwa dann der Fall, wenn derjenige sich im Stehen oder Sitzen wegdreht – und natürlich, wenn er aus dem Zimmer geht. Auch hier gilt aber, dass das Gegenteil ebenfalls verräterisch sein kann. Wer sich Ihnen zu auffällig nähert, kann unbewusst versuchen, sich bei Ihnen einzuschmeicheln oder Sie gar einzuschüchtern!

Die verräterische Sprache

Jedem von Ihnen wird das berühmte Stottern bekannt sein, wenn jemand verlegen wird, weil er nicht die Wahrheit sagt. Auch ein häufiges „Äh“ oder Räuspern sind Anzeichen für Stress. Unglücklicherweise kann aber auch hier genau das Gegenteil passieren. Wer in einer peinlichen Situation betont kühl bleibt, sollte ebenfalls Ihren Argwohn erregen! Auch längere Pausen können darauf hindeuten, dass sich das Gegenüber erst überlegen muss, was es als Nächstes sagt. Ebenso sollte ein nervöses Lachen oder der Versuch, besonders witzig zu sein, verdächtig sein.

Neben der Art, wie jemand etwas sagt, ist natürlich auch der Inhalt einer Aussage sehr aufschlussreich. Wer mit einer Gegenfrage antwortet, streitet seine Schuld nicht völlig ab: „Warum sollte ich so etwas tun“? Bisweilen wird eine Situation auch wahrheitsgetreu geschildert – nur dass eine Episode ausgelassen wird. „Ich bin ganz normal dahingefahren und auf einmal stießen wir zusammen“. Das kann auch bedeuten, dass der Betroffene ein Stoppschild übersehen hat …

Die verdächtige Argumentation

Neben der Gegenfrage und der Auslassung ist die Verallgemeinerung eine beliebte Taktik, um besser dazustehen. Eines der häufigsten Argumente in diesem Zusammenhang: „Das machen doch alle!“ Auch eine ganz streng wörtlich genommene Frage oder eine allzu exakte Formulierung sollten Sie stutzig machen. „Ich habe mich mit dieser Frau nie in einem Hotel getroffen“ – aber dafür bei ihr zu Hause …

Zu guter Letzt gibt es noch jene Lügen, die der Wahrheit schon ziemlich nahekommen – und dennoch unehrlich sind. „Soll ich zugeben, was ich nicht getan habe?“ heißt übersetzt: „Ich war’s, aber ich möchte es nicht zugeben!“ In diese Schublade gehört auch ein Teilgeständnis. In diesem Falle gibt jemand ein bisschen von dem zu, was er getan hat, weil er auf „Strafmilderung“ hofft. Das ganze Ausmaß der Geschichte versucht er aber, weiterhin zu verschweigen …

Genau überlegen!

Bevor Sie diese Methoden aber gezielt einsetzen, sollten Sie bedenken, dass es nicht immer sinnvoll ist, jemanden einer Lüge zu überführen! Auch, wenn es eine Genugtuung sein mag, jemanden aufzudecken, sorgt es zumeist für schlechte Stimmung! Wer sich in die Enge getrieben fühlt, kann sauer, ja bisweilen sogar aggressiv reagieren. Die Stimmung ist dann auf jeden Fall im Keller …

Wägen Sie also sorgfältig ab, ob es sich wirklich auszahlt, diese Form der Konfrontation zu wählen! Und wählen Sie diesen Schritt nur dann, wenn Sie absolut sicher sind, es mit einer Lüge zu tun zu haben! Es gibt schließlich nichts Peinlicheres, als jemanden zu Unrecht einer Lüge zu bezichtigen. Denn dann ist man selbst der Dumme …